04.04.2010
Ich habe meine kleine Serie mit Etude Fiminine-Konzerten so total genossen. Würde gern immer weitermachen.
Und ich werde das auch tun.
Spiele auf jedem Fall zunächst noch, als einen kleinen Epilog, im Singer Museum in Laren am 25. April, zum Abschuss der Ausstellung Etude F.
Dieuwertje, Vincent Merlijn und verdienen alle Lob. Sie gingen mit und halfen Abend für Abend, die Konzerte so einem schönen Erlebnis werden zu lassen.
Vor allem Merlijn, der für den Ton verantwortlich ist, hatte in letzter Zeit echt wahnsinnig viel zu leisten.
Nach der Alten Oper in Frankfurt von der Herman van Veen-Vorstellung zum Geburtstagskonzert im Carré mit einer enormen Anzahl von Gästen, die alle etwas anderes spielten und sangen, hin zu den nächsten Veranstaltungen in Antwerpen, Köln und weitere Shows mit Herman van Veen und ohne Unterbrechung zu meiner kleinen, aber intensive Reise mit "Etude Feminine“. Jeden Tag woanders.
Habe ihn in Obhut gehalten und werde dies auch weiterhin tun.
Er hat morgen Geburtstag. Wenn Sie im gratulieren wollen, senden Sie ihm bitte eine E-Mail an: .
Er sagte gestern Abend, dass er nun vier Tage sein Telefon nicht einschalten würde, bis wir wieder weitergehen mit Herman nach Deutschland und Österreich.
29.03.2010
Noor Bons ist gestorben.
Sie war die Ehefrau des Designers Jan Bons und Mutter von Freund Joël.
Sie wurde 90 Jahre und ist am Sonntag nicht mehr aufgewacht.
Trotz des Segens ihres hohen Alters war es doch eine seltsame Überraschung.
Noor würde doch immer sein, die besondere und lebendige jiddische Großmutter in der Fischerhütte am Park.
Sie reiste um die Welt, hat viel gelesen, gesehen, gehört und erlebt.
Wenn es einen Himmel gibt, dann soll sie dort jetzt das höchste Wort haben dürfen und ihr Pferd genießen, das ihr vorangegangen ist.
27.3.2010
Las gestern die Morgenzeitung und wurde so wütend, dass ich nicht widerstehen konnte,
während dem "Etude Femine 'Konzert in Culemborg etwas dazu zu sagen.
Bin sehr froh, dass ich nicht katholisch bin,
weil unser erstes Kind ein Junge ist.
Stell dir vor, ich hätte ihn sicher gewähntbei Priestern,
die gelobt haben, jeder Versuchung zu widerstehen?
Ihr Chef heißt Benedikt "der Gesegnete".
Vielleicht sollten wir ihn in "Foeditas“ umbenennen"
Das heißt, "Schande"
02.03.2010
'Integrieren', sagt Politiker
"Assimilieren" meint der Fremdenfeindliche
"Aneinander gewöhnen", sagt der Bürgermeister
"Weg damit", fordert der gewählte Diktator
"Ich glaube nicht an die multikulturelle Gesellschaft," provoziert der Journalist.
"Es gibt nichts zu glauben, die ist", würde mein Vater sagen
21-1-2010
Herman van Veen – Etude F
Singer Laren, 16. März bis 25. April 2010
Herman van Veen wird 65. Um das zu feiern präsentiert Singer Laren mit gewissem Stolz eine exklusive Bilderausstellung von diesem besonderen Perfomer. Schon Jahrzehnte tritt Herman van Veen im Theater von Singer auf. Der vielseitige Künstler geht nun eine Verbindung mit dem Singer Museum ein.
Etude F ist eine Serie von 14 Gemälden, die durch ebenso viele Musikstücke von Edith Leerkes, der festen Gitarristin Herman van Veens, inspiriert wurden.
Ode an Edith Leerkes, Ode an die Frau; Leidenschaft, Frauen, Musik, Poesie.
Zudem wird der Jubilar als Gastkonservator einige Frauenportaits aus der ’Singer Kollektion’ auswählen, um seine Ode an die Frau zu vervollkommnen.
Sonntag, 10. Januar 2010
Als erster Gast in einer neuen, informellen Serie spielte ich heute und sprach mit dem Publikum im Concertcafé Odeon in Zwolle.
Nachdem ich zwei Eröffnungsstücke dargebracht hatte, enstand ein Gespräch über Schubert, Herman van Veen, Selma Meerbaum-Eisinger und meine Mutter. Der Moderator Roeland Kooijmans vertiefte sich weidlich in meine Geschichte und so sprachen wir auch über Zigeuner, über künftige Pläne und über die Knochen von Beethoven. (*)
Ich spielte dann noch ein Stück bezugnehmend auf das vorhergehende Gespräch, und zum Schluss wurde das Publikum verleitet, an einem Quiz teilzunehmen, wo man sich von seiner besten musikologischen Seite zeigen und zwei Theaterkarten gewinnen konnte.
(*) Zur Erläuterung:
Ich erzählte von einem gemeinsamen Besuch mit Herman van Veen am Grab von Schubert auf dem Zentralfriedhof in Wien. Wir wollten dort unsere CD mit Schubert-Liedern niederlegen. Zur Segnung.
Schuberts Nachbar auf diesem riesigen Friedhof ist Beethoven, und als wir da standen, realisierte ich zu meinem eigenen Erschrecken, dass all die großen Namen mit all ihren wunderbaren Klang-Hinterlassenschaften auch ganz "normale" Menschen waren und dass ihre Knochen tatsächlich da lagen.
Wir sind dann wie zwei ungezogene Kinder, entlang der Gräber durch die Büsche zur Rückseite der Grabstätten geklettert und haben unsere CD hingelegt.
Die japanischen Touristen, die vor den Grabstätten fleißig mit ihren Kameras beschäftigt waren, werden das total nicht kappiert haben.
Frage mich manchmal, ob vielleicht ein Gärtner die CD gefunden hat und ob er sie anhörte. Möglicherweise aber liegt die CD auch noch immer dort, wie vor 15 Jahren.
Letztendlich, es gibt noch genug, über das man plaudern kann.
Ich empfehle mich, solch einen Nachmittag noch einmal irgendwo zu verbringen.
Ich fand ihn einzigartig.